Waldlandschaft im Landkreis Freising

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Waldlandschaft

Das Einzugsgebiet der WBV Freising umfasst zwei ganz unterschiedliche Landschaften: im Norden das tertiäre Hügelland und im Süden die Münchner Schotterebene.

Das tertiäre Hügelland wird durch Kuppen, Hänge und Flusstäler reich gegliedert. Äcker, Wiesen und Wälder wechseln kleinflächig. Im Norden findet man die weltweit bekannten Hopfengärten von Au in der Hallertau.
Die Münchner Schotterebene ist fast waldfrei und wird nur durch das grüne Band eines ca. 200 - 500 m breiten Auwaldstreifens beiderseits der Isar gegliedert. Durch das einst hochanstehende Grundwasser entstanden ausgedehnte Niedermoore, wie das Freisinger Moos.

Ursprünglich war das ganze tertiäre Hügelland mit lichten Eichen-Buchen-Tannenwäldern und mit urwaldartigen Auwäldern in den Tälern bedeckt.
Die Schotterebene war überwiegend mit Eichen-Hainbuchenwäldern und auf den trockenen Standorten mit Kiefern bestockt. Entlang der Isar und Amper wuchsen Auwälder aus Weiden, Schwarzpappeln, Erlen, Eschen und Eichen.
Seit der ersten Besiedlung vor ca. 4500 v. Chr. wurde Wald gerodet und in Wiesen und Äcker umgewandelt. Die wachsende Bevölkerung nutzte den Wald nicht nur zur Gewinnung von Holz und Streu, sondern auch als Weide für Rinder, Schafe und Schweine.

Die Übernutzung der Wälder führte Ende des 18. Jahrhunderts sogar zu einer Holznot.
Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Steigerung der Holzproduktion wurden im 19. Jahrhundert verstärkt Fichten- und Kiefernaufforstungen durchgeführt. Auch heute noch dominieren hier die Nadelbaumarten Fichte und Kiefer.

Insgesamt beträgt derzeit das Bewaldungsprozent im Landkreis Freising ca. 18% (Bayern ca. 33 %).

Weitere Informationen finden Sie unter folgender Adresse: http://www.aelf-ed.bayern.de/daten_fakten/36287/index.php